Herzlich willkommen auf rentencheck-online.de!

In jungen Jahren denken die meisten Menschen kaum an die Zukunft. Das Leben ist geprägt von Spontanität und Aktivität, kaum vermag man sich vorzustellen, einmal über weniger Energie zu verfügen. Doch die Altersvorsorge ist ein ungemein wichtiges Thema. Nur wer vorausplant und frühzeitig für das Leben nach der Arbeit vorsorgt, kann gelassen in die Zukunft blicken. Gerade in dieser Zeit, in der zunehmend weniger gesetzliche Rente ausbezahlt wird und die Kosten steigen, ist eine stabile Altersvorsorge existenziell.

Auf rentencheck-online.de erfahren Sie, welche Bestandteile der Absicherung sinnvoll sind. Wir zeigen Ihnen verschiedene Modelle der privaten Vorsorge auf und erläutern die jeweiligen Vor- und Nachteile. Auch die gesetzliche Rente unterziehen wir einer genauen Betrachtung, denn das System ist nicht leicht zu durchschauen. Unsere Beiträge beschränken sich auf die wesentlichen Aspekte und stellen diese verständlich dar. Bei uns werden die wichtigsten Informationen rund um die Altersvorsorge klar auf den Punkt gebracht und eingehend erläutert, damit Sie ganz genau Bescheid wissen!

Die Altersrente umfasst jedoch nur einen kleinen Teil der Vorsorgemöglichkeiten. Daneben sollte jeder auch über eine Berufsunfähigkeitsversicherung nachdenken, falls ein Unfall oder eine schwere Krankheit das Berufsleben unmöglich machen. Sicherlich ist dieser Gedanke unangenehm, dennoch ist auch in diesem Bereich eine private Vorsorge nicht nur sinnvoll, sondern sogar unerlässlich. Ebenso wichtig ist der Abschluss einer Unfallversicherung oder einer Unfallrentenversicherung. Diese unterstützt den Versicherten im Schadensfall mit einer einmaligen Zahlung oder einer kleinen monatlichen Rente. Die Unfallversicherung und die Berufsunfähigkeitsversicherung leisten nicht unbedingt bei jedem Unfallhergang. Personen, die beide Versicherungen abgeschlossen haben, sichern sich daher rundherum ab.

Ebenfalls ein wichtiges Thema der Vorsorge ist die Krankenversicherung. Nur wer im Krankheitsfall optimal betreut wird, kann sich vollständig erholen und das Leben wieder selber in die Hand nehmen. Die Gesetzliche Krankenversicherung bietet jedoch immer weniger Leistung- bei steigenden Beiträgen. Wer sich rundum absichern möchte, sollte deshalb eine private Zusatzversicherung in Anspruch nehmen. Auf rentencheck-online.de bieten wir Ihnen die Möglichkeit, sich über die Details der privaten Krankenzusatzversicherung zu informieren. Denn nur wer weiß, welche Bestandteile einer solchen Versicherung wichtig und welche unnötig sind, kann aus der Vielzahl an Angeboten das richtige auswählen.

Wir möchten Ihnen einen kleinen Leitfaden bieten, der alle Komponenten der Altersvorsorge beinhaltet und Ihnen hilft, das individuell für Sie beste Paket zusammenzustellen. Deshalb stellen wir Ihnen auf rentencheck-online.de ein so breites Spektrum an Möglichkeiten vor. Darüber hinaus befasst sich rentencheck-online.de mit allen relevanten Hintergründen. Da wir diese Seite täglich aktualisieren, erfahren Sie bei uns frühzeitig von Reformen und Neuerungen. Die seitliche Navigationsleiste schafft schnellen Zutritt zu den verschiedenen Themenbereichen, in die unsere Beiträge unterteilt sind. So gelangen Sie schnell zu den benötigten Informationen. Unsere Hintergrundbeiträge erleichtern das Verständnis des Systems enorm- wir sorgen dafür, dass Sie stets optimal informiert sind! Wir hoffen, dass rentencheck-online.de Ihnen manche Antwort bietet und Sie dabei unterstützt, die Basis für Ihre optimale Altersvorsorge zu finden!

jetzt kommentieren? 22. Januar 2009

Noch mehr Leistung von der Rentenversicherung

Mit der Altersrente und Reha-Leistungen sowie der Erwerbsminderungsrente ist das Leistungsangebot der gesetzlichen Rentenversicherung jedoch noch lange nicht erschöpft.

Die eben angesprochene Hinterbliebenenrente wird in verschiedenen Varianten gezahlt. Für überlebende Ehepartner ist die so genannte große, beziehungsweise kleine Witwenrente vorgesehen. Sie erhält, wenn der tote Partner fünf Jahre eingezahlt hat oder bereits selbst eine Rente bezog. Dabei beträgt die Höhe der kleinen Witwenrente ein Viertel der Bezüge des Partners. Sie erhält, wer das fünfundvierzigste Lebensjahr noch nicht vollendet hat und wer außerdem kinderlos ist. In allen anderen Fällen werden fünfundfünfzig Prozent der letzten Bezüge als große Witwenrente gezahlt.

Bei der Waisenrente wird unterschieden, ob beide oder nur ein Elternteil gestorben sind. Sie dient dazu, die Kinder nicht mittellos zurückzulassen und ihnen die Chance auf eine Ausbildung zu ermöglichen. Stirbt ein Elternteil, erhält die Waise zehn Prozent der fiktiven Altersrente dieses Elternteils als so genannte Halbwaisenrente. Die Vollwaisenreten ist dagegen doppelt so hoch. Ein Bezug ist bis zur Volljährigkeit vorgesehen. Dauert die Ausbildung länger, kann die Waisenrente maximal bis zum siebenundzwanzigsten Lebensjahr bezogen werden.

Die so genannte Erziehungsrente dagegen dient der Absicherung allein erziehender Ehepartner nach einer Trennung, sofern der andere Partner in dieser Zeit stirbt und ein Kind zu versorgen ist. Wer deshalb nicht arbeiten kann, erhält diese Rente dann, wenn er nicht wieder neu geheiratet hat und er selbst wenigstens fünf Jahre Mitglied der gesetzlichen Rentenversicherung war.

Selbst die klassische Altersrente hat noch einige Geschwister, die nicht jedermann bekannt sind. So gibt es unter bestimmten Voraussetzungen spezielle Renten für Frauen, langjährig Versicherte, Areitslose und Schwerbehinderte. 

Da die Rentenversicherung so umfangreiche Leistungen anbietet, benötigt jeder Versicherte irgenwann einmal eine fachkundige Beratung. Dazu hat die gesetzliche Rentenversicherung über eintausend Beratungsstellen eingerichtet, die jeder Versicherte kostenlos in Anspruch nehmen kann.

Wer sich Sorgen um die Sicherheit seiner Rente macht muss wissen, dass der Staat für jeden Rentenanspruch garantiert.

jetzt kommentieren? 14. Juni 2009

Viel Leistung von der Rentenversicherung



Die staatliche Rentenversicherung hat zur Zeit ein Imageproblem. Viel bezweifeln inzwischen, ob sie mit die staatliche Altersrente sicher ist. Daran muss jedoch niemand zweifeln. Im Gegensatz zu kapitalgedeckten Altersvorsorgemodellen ist die Rentenversicherung auf Grund des Umlageverfahrens relativ krisensicher. Dies hat sie schon oft bewiesen und nicht zuletzt auch zwei Weltkriege beinahe unbeschadet überstanden.

Jedoch ist die Rentenversicherung nicht nur dazu da, eine Altersrente auzubezahlen. Die Leistungen reichen noch weiter, was ein weiteres Argument ist, auf die Rentenversicherung zu setzen anstatt auf private Anbieter, sofern man zum Beispiel als Selbstständiger dazu überhaupt die Wahl hat.

So bezahlt die Rentenversicherung nach einem Unfall oder nach einer schweren Krankheit Reha-Massnahmen, um die Wiedereingliederung ins Berufsleben zu ermöglichen oder zu erleichtern. Diese Leistung ist bereits mit den monatlichen Beiträgen zur Rentenversicherung abgedeckt und kostet keinen Cent extra. Reha-Massnahmen gibt es auch bei chronischen Erkrankungen. Das verhindert oft eine vorzeitige Verrentung und hilft, dass der Betroffene wieder voll am Leben teilnehmen kann.

Wer auf gesundheitlichen Gründen seinen alten Job nicht mehr ausüben kann, dem hilft die Rentenversicherung ebenfalls. Hier kommt gegebenenfalls eine Umschulung oder eine neue Ausbildung in Betracht. Dies gilt auch, wenn man auf wegen eines Unfalls nunmehr mit einer Behinderung leben muss.

Wer schließlich trotz dieser Massnahmen nicht mehr arbeiten kann, der erhält eine so genannte Erwerbsminderungsrente. Vorraussetzung dazu ist, dass an wenigstens fünf Jahre in die Rentenversicherung eingezahlt hat, wovon in der vorausgegangenen Jahren davon wengisten drei Jahre Pflichtbeiträge entrichtet worden sein müssen. Selbst Berufsstarter sind schon abgesichert, da ihnen bereits nach einer Beitragszahlung Leistungen zustehen. Die volle Erwerbsminderungsrente erhält, wer ansonsten höchstens noch drei Stunden arbeiten könnte. Ansonsten gibt es in Abstufungen eine Teilrente.

Beim Tod eines Ehepartners erhält der Überlebende eine Hinterbliebenenrente, die ebenfalls bereits mit den Beiträgen abgedeckt ist. Das gleiche gilt für Partner von eingetragenen Lebensgemeinschaften oder beim Tod eines Elternteils.

jetzt kommentieren? 25. Mai 2009

Gesetzlich versichert mit privaten Leistungen!



Manche Akademiker bleiben aus unterschiedlichen Motiven in der gesetzlichen Krankenversicherung. Ein Grund kann sein, dass das Mindesteinkommen von 4.050 Euro pro Monat noch nicht erreicht wird Andere finden keine Zeit sich über einen Wechsel von der gesetzlichen Krankenversicherung in die Private zu informieren. So verbleiben die Akademiker in der Gesetzlichen und ärgern sich über die hohen Beiträge, für die es immer dürftigere Leistungen gibt. Doch der Schutz, welchen die gesetzliche Krankenkasse bietet, lässt sich mit wenig finanziellem Aufwand erweitern.

 

Vor allem die Zahnsanierung kann einem Krankenkassenmitglied teuer zu stehen kommen. Selbst wer sich nicht die allerteuersten Materialien in den Mund verbauen lässt, muss viel Geld dazu zahlen. Die andere, weitaus schlechtere Alternative ist, nichts machen zu lassen. Je nach Kasse übernimmt diese 50 bis 65 Prozent der Kosten für Zahnersatz. Mittlerweile sind knapp 12 Millionen Mitglieder von gesetzlichen Krankenkassen über einen Zusatztarif für Zähne abgesichert. Die meisten Krankenkassen bieten entsprechende Policen von einer Versicherung an, mit der eine Kooperation besteht. Doch ein derartiges Angebot sollte genau geprüft werden. Oft sind andere Versicherungsgesellschaften was eine Zahnzusatzversicherung angeht preiswerter, oder bieten bessere Leistungen an. Wichtig ist zu wissen, dass die Zusatzversicherungen nicht die kompletten Kosten tragen. Auch ist entscheidend wie hoch der Eigenanteil bei einer Zahnsanierung für die Versicherten ausfällt. Je nach alter und Geschlecht, kostet eine solche zusätzliche Zahnersatzversicherung zwischen 15 und 40 Euro im Monat.

 

Eine weitere Option ist sich als Kassenpatient eine Zusatzversicherung für die stationäre Behandlung zu leisten. Auch wenn die Werbung für derartige Policen etwas anderes insistiert, der Status von einem Privatpatienten wird dadurch nicht erreicht. Da mittlerweile immer mehr Operationen ambulant stattfinden, sollte ein Tarif gewählt werden, der auch die kurzen Aufenthalte in der Klinik beinhaltet. Derartige Zusatzpolicen sind mit Optionen wie frei Arztwahl oder Einzelzimmer ausgestattet. Bei derartigen Fragen sollte jeder Kassenpatient selbst entscheiden, worauf er Wert legt. Die Monatliche Beiträge sind abhängig, welches Leistungspaket gewählt wurde. Versicherungen bieten mittlerweile auch Paketlösungen an, die einen Zahnzusatzversicherung und eine für das Krankenhaus beinhalten.

jetzt kommentieren? 25. April 2009

Altersicherung für Selbstständige

Renteexperten sind sich weitgehend einig, dass Selbstständige ohne verpflichende Altersvorsorgemassnahmen Mitglied der gesetzlichen Rentenversicherung werden müssen. Das ist das Ergebnis einer gerade zu Ende gegangenen Tagung von Sozialexperten.

Seit den Neunziger Jahren hat auch in Deutschland der so genannte Neoliberalismus verstärkt Einzug gehalten. In der Folge wurde nicht nur die Globalisierung hierzulande voran getrieben, sondern gleichzeitig der Sozialstaat zurück gebaut. Gleichzeitig verschwanden immer mehr der klassischen sozialversicherungspflichtigen Vollzeitjobs, die bis dato der Normalzustand gewesen waren. Viele gingen daher, freiwillig oder unfreiwillig, den Weg in die Selbstständigkeit. Der Anteil der Selbstständigen hat seit dieser Zeit ganz erheblich zugenommen. In den letzten Jahren stellt sich für Sozialexperten daher immer dringlicher die Frage, wie man die Altersvorsorge dieser wachsenden Gruppe sichern könnte. Viele dieser Kleinunternehmer sind nämlich aus eigener Kraft wohl kaum in der Lage, die wesentlichen Vorsorgeleistungen für Alter und Erwerbsunfähigkeit selbst zu bewältigen. Ein gutes Drittel der Betroffenen hat laut Statistik ein monatliches Durchschnittsnettoeinkommen von etwas über eintausend Euro.

Um Versicherungslücken zu vermeiden und die Vorsorge dieser Gruppe abzudecken, treten Experten vermehrt für eine Pflichtversicherung ein. Diese soll auch den Wechsel zwischen abhängiger und selbstständiger Tätigkeit erleichtern und Nachteile dabei vermeiden helfen.

Gruppen die über eine berufsständische Versorgung verfügen wie zum Beispiel Anwälte, wären von dieser Neuerung nicht betroffen, da sie ausreichend versorgt sind. Das gleiche gilt für alle Beamte, die ebenfalls eine eigene Altersvorsorge haben und keine zusätzliche benötigen.

Nach einer Gutachten wäre die Rentenversicherung jedoch für die oben genannten Selbstständigen die bessere Alternative zur Vorsorge als eine private Absicherung. Die Experten erwarten die Einführung der neuen Pflichtversicherung in der nächsten Legislaturperiode. Nicht ganz von der Hand zu weisen ist dabei allerdings der Verdacht, dass man für die gesetzliche Rentenversicherung, die sich als Modell längst überlebt hat, lediglich neue Beitragszahler sucht. Anders ist kaum zu erklären, dass man auch das bisher bestehende Privileg selbstständiger Handwerker abschaffen will, sich nach achtzehn Jahren aus der Rentenversicherung verabschieden zu dürfen.

 

jetzt kommentieren? 01. April 2009

Wirtschaftskrise, Rente und Harz IV

Die Folgen der Wirtschafts,- und Finanzkrise sind bei uns noch gar nicht in vollem Umfang angekommen. Erst nach und nach werden wir die Konsequenzen erleben – manch einer wird selbst noch im Rentenalter die Folgen zu spüren bekommen.

Inzwischen hören wir fast jeden Tag neue nach oben korrigierte Prognosen, wie stark die Arbeitslosigkeit durch die Wirtschaftskrise allein in diesem Jahr noch steigen wird. Das ist dramatisch, besonders für die Betroffenen. Wer jedoch innerhalb eines Jahres wieder einen Job findet, der hat wenigstens in Bezug auf die spätere gesetzliche Rente keine großen Nachteile zu erwarten. Darüberhinaus gelten seit Jahresanfang für ältere Arbeitslose wieder großzügigere Regelungen beim Bezug von Arbeitslosengeld I. Unter gewissen Voraussetzungen wird dieses nunmehr wieder länger als ein Jahr bezahlt, so dass der Absturz in Harz IV sich etwas länger hinauszieht und gleichzeitig die Chancen steigen, doch noch rechtzeitig wieder eine Beschäftigung zu finden. Der längere Bezug von Arbeitslosengeld hat auch Auswirkungen auf die Rentenanwartschaft. Die Betroffenen sind dadurch auch in dieser Hinsicht wesentlich besser gestellt als zuvor. Das Arbeitsamt zahlt nämlich unterschiedlich hohe Beiträge für Empfänger von Arbeitslosengeld und für Harz IV – Empfänger. Daher hat Arbeitslosigkeit, auch wenn sie mehrmals im Leben vorkommt, keine allzu großen Auswirkungen auf die Rentenhöhe. Es werden nämlich Beiträge entrichtet, die achtzig Prozent des letzten Gehaltes entsprechen. Wer also zweitausendfünfhundert Euro verdient hatte, wird bezüglich der Beiträge so gestellt, als würde er jetzt zweitausend Euro erhalten.

Ganz anders sieht es für Bezieher von Arbeitslosengeld II beziehungsweise Harz IV aus. Für sie bedeutet diese gleichzeitig auch eine erhebliche Minderung ihrer Rentenansprüche. Nach einem Jahr endet der Bezug des Arbeitslosengeldes I und somit auch die entsprechenden Rentenbeiträge. Der Unterschied ist gravierend. Die Beiträge werden auf Grundlage eines angenommen Einkommens von grade einmal zweihundert Euro bezahlt! Das bedeutet, man erwirbt gerade einmal einen Rentenanspruch von etwas über zwei Euro pro Monat.

 

 

jetzt kommentieren? 24. März 2009

Der Rettungsanker: Erwerbsminderungsrente

Nicht jeder Beruf ist gleich gefährlich. Wer jedoch eine Tätigkeit ausübt, die mit einem besonders hohen Risiko einer Erkrankung oder eines Arbeitsunfalls verbunden ist, für den ist die Erwerbsminderungsrente eine wichtige Absicherung.

Bei einigen Berufen ist schon im Voraus absehbar, dass er sehr wahrscheinlich nicht bis zur gesetzlichen Altersgrenze für den Rentenbezug ausgeübt werden kann. Dazu gehören vor allem Beschäftigungen, die mit schwerer körperlicher Arbeit verbunden sind, zum Beispiel auf dem Bau, oder die ein hohes Unfallrisiko haben, allen voran der Beruf des Dachdeckers, aber auch der des Schornsteinfegers. Wer einen solchen Beruf ausübt, hätte idealerweise eine entsprechende Berufsunfähigkeitsversicherung. Jedoch sind die Prämien gerade bei solchen Berufen für die meisten gar nicht bezahlbar oder eine solche Versicherung existiert gar nicht. Für die Betroffenen ist die gesetzliche Erwerbsminderungsrente eine besonders wichtige Absicherung für den Fall der Fälle. Wer dauerhaft durch Krankheit an einer weiteren Berufsausübung gehindert ist, erhält durch sie eine finanzielle Absicherung, die vor dem Gang zum Sozialamt bewahrt.

In den letzten zehn Jahren mussten dreihundert Tausend Arbeitnehmer weniger auf diese Absicherung zurückgreifen. Durch die Harz – Reformen wurden jedoch die Bedingungen für den Bezug deutlich verschlechtert. Wer überhaupt noch arbeitsfähig ist, muss jede ihm angebotene Tätigkeit annehmen, ungeachtet des früheren Berufes und Einkommens. 

Die meisten Bezieher sind vollständig erwerbsunfähig, ein kleiner Teil nur eingeschränkt. Da jedoch die letzte Gruppe nur selten eine Teilzeitbeschäftigung findet, erhalten sie überwiegend eine volle Erwerbsminderungsrente.

Die durchschnittliche Rentenhöhe liegt bei sechshundertsechzig Euro, bei eingeschränkter Erwerbsfähigkeit bei der Hälfte. Zu einer vollen Renten darf man seit diesem Jahr noch bis zu vierhundert Euro hinzu verdienen, bei einer Teilrente noch wesentlich mehr.

Die Gefahr der Erwerbsunfähigkeit betrifft nicht nur ältere Arbeitnehmer. Unfall und Krankheit können auch schon in der Ausbildung eine Berufsausübung unmöglich machen. Einen Anspruch darauf hat man bereits dann, wenn man nur einen Beitrag in die gesetzliche Rentenversicherung eingezahlt hat.

Die Rentenhöhe wird, egal wann die Erwerbsminderung eintritt, auf der fiktiven Grundlage berechnet, dass man bis zum sechzigsten Lebensjahr das letzte Einkommen bezogen hätte.

jetzt kommentieren? 17. März 2009

Kurzarbeit schadet der Rente kaum

Die Wirtschaftskrise hat die längst in Vergessenheit geratene Kurzarbeit wieder brandaktuell gemacht. Viele Unternehmen versuchen durch Beantragung von Kurzarbeit Arbeitsplätze zu retten und gleichzeitig auf die rückläufige Auftragslage zu reagieren.

Die betroffenen Arbeitnehmer haben durch die Kurzarbeit viel wenige Nachteile, als landläufig angenommen wird. Nicht nur, dass die Agentur für Arbeit den Lohnverlust weitgehend ausgleicht. Auch in Bezug auf die spätere Rente sind die Verlust nur minimal. Auch während der Kurzarbeit bleibt die Rentenversicherungspflicht erhalten. Die abgeführten Beiträge richten sich dabei nach dem geringeren Gehalt, dass in dieser Phase ausgezahlt wird. Aufgebracht wird der Beitrag vom Arbeitnehmer und Arbeitgeber gemeinsam. Der Arbeitgeber beteiligt sich aber noch weitergehender. Er leistet zusätzlich noch Beiträge zur Rentenversicherung, die auf Basis von achtzig Prozent des Gehaltsverlustes berechnet werden.

Auf diese Weise macht sich die Kurzarbeit bei der späteren Rente kaum bemerkbar. Wer zum Beispiel 2.400 EUR Bruttoverdienst im Monat erhält und im Verlauf der Kurzarbeit 1000 EUR verdient, hat für diese Zeit einen Nettoverlust bei der späteren Rente für diesen Zeitraum von etwa drei Euro. Bei normalem Verdienst würde ein Rentenanspruch pro Jahr von knapp fünfundzwanzig Euro entstehen, bei Kurzarbeit einer von knapp zweiundzwanzig. Dank des zusätzlichen Arbeitgeberbeitrags steht der Arbeitnehmer in Punkto Rente nach wie vor gut da. Würde dieser Zusatzbeitrag nicht gezahlt, würde nur ein Rentenanspruch von etwas über zehn Euro für dieses Jahr entstehen, also ein Verlust von fast fünfzehn Euro.

 

 

Kurzarbeit schadet der Rente kaum

 

Die Wirtschaftskrise hat die längst in Vergessenheit geratene Kurzarbeit wieder brandaktuell gemacht. Viele Unternehmen versuchen durch Beantragung von Kurzarbeit Arbeitsplätze zu retten und gleichzeitig auf die rückläufige Auftragslage zu reagieren.

Die betroffenen Arbeitnehmer haben durch die Kurzarbeit viel wenige Nachteile, als landläufig angenommen wird. Nicht nur, dass die Agentur für Arbeit den Lohnverlust weitgehend ausgleicht. Auch in Bezug auf die spätere Rente sind die Verlust nur minimal. Auch während der Kurzarbeit bleibt die Rentenversicherungspflicht erhalten. Die abgeführten Beiträge richten sich dabei nach dem geringeren Gehalt, dass in dieser Phase ausgezahlt wird. Aufgebracht wird der Beitrag vom Arbeitnehmer und Arbeitgeber gemeinsam. Der Arbeitgeber beteiligt sich aber noch weitergehender. Er leistet zusätzlich noch Beiträge zur Rentenversicherung, die auf Basis von achtzig Prozent des Gehaltsverlustes berechnet werden.

Auf diese Weise macht sich die Kurzarbeit bei der späteren Rente kaum bemerkbar. Wer zum Beispiel 2.400 EUR Bruttoverdienst im Monat erhält und im Verlauf der Kurzarbeit 1000 EUR verdient, hat für diese Zeit einen Nettoverlust bei der späteren Rente für diesen Zeitraum von etwa drei Euro. Bei normalem Verdienst würde ein Rentenanspruch pro Jahr von knapp fünfundzwanzig Euro entstehen, bei Kurzarbeit einer von knapp zweiundzwanzig. Dank des zusätzlichen Arbeitgeberbeitrags steht der Arbeitnehmer in Punkto Rente nach wie vor gut da. Würde dieser Zusatzbeitrag nicht gezahlt, würde nur ein Rentenanspruch von etwas über zehn Euro für dieses Jahr entstehen, also ein Verlust von fast fünfzehn Euro.

 

 

jetzt kommentieren? 01. März 2009

Riestern gegen die Krise

Die staatlich geförderte private Altersvorsorge mit Riester kommt nach anfänglichen Schwierigkeiten langsam in Schwung. Immerhin zeigt sich einer der großen Vorteile dieser Art, für das Alter zu sparen, gerade in diesen Zeiten einer unerwarteten Wirtschaftskrise. Riester – Verträge sind sicher vor Verlust. Staatliche Zulagen und Garantieverzinsung gibt es auch in schlechten Zeiten; außerdem werden die Spareinlagen der Anleger grundsätzlich so angelegt, dass sie nicht zur Insolvenzmasse des anbietenden Unternehmens gehören. Egal was passiert, die Riester – Rente wird auf jeden Fall ab dem Tag der Fälligkeit ausgezahlt, dafür hat der Gesetzgeber gesorgt. Wichtig bei der Wahl des Anbieters ist es, darauf zu achten, dass er tatsächlich eine Garantieverzinsung anbietet. Ansonsten endet diese Geldanlage womöglich mit Verlust, falls nicht wenigstens die Inflationsrate aufgefangen wird.

Auch die Riester – Variante Banksparplan ist genauso sicher wie ein Riester – Rentenvertrag. Hier bekommt man zwar nur die Zinsen, die der Markt aktuell hergibt; aber dafür ist das angelegte Kapital sicher vor Verlust. Anders sieht es aus, wenn man seine Riesterersparnisse in einen Fondsparplan einzahlt. Hier ist man dem Auf und Ab der Börse zwangsläufig ausgeliefert und hätte im Augenblick wohl schlechte Aussichten auf eine attraktive Zusatzrente. Zugesichert wird bei der letzten Variante nur, dass zum Stichtag mit der Rentenzahlung begonnen wird, nicht, wie hoch diese sein wird.

Wer sich die jährliche Mitteilung über seinen Riestervertrag anschaut und dabei feststellt, dass die Entwicklung nicht so verläuft, wie er sich das vorgestellt hat, sollte trotzdem von einer voreiligen Kündigung Abstand nehmen. Die Gebühren, die manche Anbieter kassieren, machen mitunter bis zu zwanzig Prozent der eingezahlten Beiträge aus. Diese Gebühren zahlt man zuerst,  bevor die eigentliche Sparleistung beginnt. Eine Kündigung ist also nur bei sehr jungen Verträgen ratsam, ansonsten verliert man viel Geld.

Anders sieht es bei Banksparplänen aus. Hier liegen die Gebühren bei moderaten fünfzig bis einhundert Euro, ein Wechsel ist also leicht und ohne große Kosten möglich.

Bei Fondssparplänen sollte man bedenken, dass die letztjährige Aktienentwicklung außergewöhnlich schlecht war und nicht typisch für das sonstige Börsengeschehen. Bevor man diese Verluste nun realisiert, ist Abwarten möglicherweise die bessere Alternative.

jetzt kommentieren? 22. Februar 2009

Rente bleibt die Stütze des Alters

Die absolute Mehrheit der deutschen Senioren bezieht ihre Einkünfte nach wie vor aus der gesetzlichen Rente. Im Westen sind es fast dreiviertel aller Ruheständler, im Osten beinahe alle.

Somit  bleibt die gesetzliche Rentenversicherung nach wie vor die wichtigste Absicherung für das Alter, und zwar mit deutlichem Vorsprung zu allen anderen Vorsorgemaßnahmen. Diese Daten entstammen dem aktuellen Alterssicherungsbericht für das vergangene Jahr. In diesem Papier werden alle möglichen Formen von Alterseinkünften erfasst und miteinander verglichen, insbesondere ihre Gewichtung untereinander.

Sieht man die Alterseinkünfte einmal gesamtdeutsch an, ohne nach Ost und West zu unterscheiden, sind es knapp neunzig Prozent aller Personen im Rentenbezugsalter, die eine gesetzliche Rente beziehen. Der durchschnittliche Betrag, den ein verrentetes Ehepaar im Westen im letzten Jahr erhielt, lag bei immerhin fast zweitausendvierhundert Euro, im Osten bei knapp zweitausend. Wer allein lebt erhält im den alten Bundesländern knapp eintausenddreihundert, in den neuen unwesentlich weniger, nämlich knapp eintausendzweihundert Euro Rente.

An Bedeutung gewinnt die betriebliche Altersversorgung. Über zwanzig Prozent aller Beschäftigten haben mittlerweile Anspruch auf eine Betriebsrente beziehungsweise Zusatzversorgung; dass sind über siebzehn Millionen Personen Das bedeutet, dass über sechzig Prozent aller Arbeitnehmer in einem sozialversicherungspflichtigen Arbeitsverhältnis inzwischen zusammen mit dem Chef fürs Alter sparen.

jetzt kommentieren? 15. Februar 2009

Gesetzliche Rentenversicherung optimieren

Die private und gesetzliche Altersvorsorge wird, jedenfalls bislang, durch die Wirtschafts,- und Finanzkrise nicht nachhaltig beeinflusst. Damit dies auch in Zukunft so bleibt, sollte jeder seine Altersvorsorge noch ein wenig optimieren.

 

Basis jeder Altersvorsorge ist dabei immer die gesetzliche Rente. So sehen das jedenfalls die meisten Bürger noch immer. Allen Unkenrufen zum Trotz, ergeben Berechnungen unabhängiger Stellen, dass sich die gesetzliche Altersrente nach wie vor rechnet. Die Rendite ist trotz steigernder Beiträge und längerer Lebensarbeitszeit nach wie vor positiv. Insbesondere die Zusatzleistungen, die man als Mitglied der gesetzlichen Rentenversicherung erhält, verbessern die Leistungsbilanz ganz erheblich. So hat jeder, der Beiträge in die gesetzliche Rentenversicherung zahlt, zum Beispiel Anspruch auf Reha -. Maßnahmen nach einer Krankheit, die ihm helfen sollen, wieder in einen normalen Alltag zurück zu finden. Auch sind Angehörige durch die gesetzliche Rente abgesichert, da sie Anspruch auf eine Hinterbliebenenrente haben. Wirtschaftskrisen können der Rente nur schwer etwas anhaben, da das Umlageverfahren dafür sorgt, dass stets genug Kapital für die laufenden Rentenzahlungen zur Verfügung steht. Anders als bei einer kapitalgedeckten Rente spielt die Rendite, die man auf dem Finanzmarkt erwirtschaften kann, keine Rolle.

 

Jedermann kann sich jährlich in der Renteninformation anschauen, wie es um seine gesetzliche Altersvorsorge bestellt ist. Hier ist jeweils dargestellt, welche Rente man zu erwarten hat, wenn man das bisherige Beitragsniveau bis zum Rentenalter beibehält. Diese Information ist auch hilfreich, um festzustellen, ob alle Beitragszeiten darin erfasst wurden. Oft fehlen zum Beispiel Ausbildungszeiten oder Zeiten der Kindererziehung. Diese kann man problemlos mit Nachweis nachtragen lassen.

 

Wer kein Pflichtmitglied der gesetzlichen Rentenversicherung ist, kann dort freiwillig beitreten und sich eine staatliche Rente sichern. Natürlich erhält man dadurch im Bedarfsfall auch alle weiteren Leistungen der Rentenversicherung, so zum Beispiel eine Erwerbsminderungsrente.

jetzt kommentieren? 09. Februar 2009

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