Tagesarchiv für den 15. Mai 2008

Profitieren von Riester-Fonds

Staatliche Zuschüsse und Steuervorteile für die Riester-Rente kann man in den unterschiedlichsten Formen anlegen. Trotz gleicher Förderung kann die Rendite allerdings sehr variieren. Im ungünstigsten Fall erhält man bei einer schlecht gewählten Alternative lediglich die gesetzlich garantierten eigenen Beiträge plus der geleisteten Zulagen als Rentenzahlung zurück. Aber gerade diese gesetzliche Absicherung bietet bereits eine hohe Anlagesicherheit, so dass man bezüglich der Erträge durchaus etwas risikobereiter vorgehen kann – der Verlust ist nach unten begrenzt.Sicherheit ist also nur ein zweitrangiges Kriterium bei der Auswahl des Vertrages. Sehr konservativ und wenig prestigeträchtig ist ein normaler Sparplan, wie man ihn schon seit jeher von seiner Bank kennt. Besser Aussichten auf eine höhere Rente bieten zwar Versicherungen in verschiedenen Ausprägungen, allerdings sind hier die Nebenkosten recht hoch, da beispielsweise hohe Provisionskosten in der Gesamtrechnung enthalten sind, die sich ungünstig auf den Ertrag auswirken.

Es ist schon lange kein Geheimnis mehr, dass die höchsten Gewinne eine cleveres Engagement an der Börse einbringt. Das geht auch mit Riester. Der Trick ist die Einzahlung in einen entsprechend zertifizierten Fonds und schon stehen börsenübliche Gewinn in Aussicht. Das schöne an dieser besonderen Art von Fonds besteht darin, dass, wie schon gesagt, sich der maximale Verlust nur auf den erhofften zusätzlichen Gewinn beziehen kann – Kapital und Zulagen bleiben stets unangetastet. Man verbindet hierdurch Börsenspekulation mit staatlich garantierter hoher Sicherheit.

Unbenommen bleibt dem Anleger zudem, ab einem gewissen Lebensalter, in dem man sich entschließt bereits erzielte Gewinne zu sichern, einen Fonds mit stabileren Werten zu wählen. Um dem Auf,- und Ab der Börse langfristig zu begegnen, sollte man in möglichst jungen Jahren das Fondssparen beginnen. So bleibt genug Zeit während einer Hausse Renditen einzufahren oder eingetretenen Verluste wieder rechtzeitig vor Beginn der Rentenphase auszugleichen. Übrigens fallen Riester-Fonds nicht unter die Abgeltungssteuer – allein dieser Umstand kann einen Abschluss lohnend machen.

jetzt kommentieren? 15. Mai 2008