Rentenkonto aktualisieren – Ansprüche sichern

07.November 2008

Die Rentenkonten vieler Bürger sind nicht auf neuesten Stand. Da in jüngeren Jahren die meisten nicht daran denken, ihre Daten vollständig an die gesetzliche Rentenversicherung zu übermitteln, gibt es bei der Beantragung der Rente später oft Problem. Lange zurückliegende Versicherungszeiten lassen sich eventuell nicht mehr belegen oder es geraten bestimmte einmal ausgeführte Tätigkeiten in Vergessenheit. Da die Rentenversicherung seit einiger Zeit jährlich einen Auszug des Rentenkontos an jeden Berechtigten verschickt, besteht jedoch nunmehr die Möglichkeit, recht problemlos zu prüfen, ob alle relevanten Daten bei der Behörde auch erfasst sind.Dabei ist es genauso wichtig über sein Rentenkonto Bescheid zu wissen, wie über das normale Bankkonto, dessen Kontostand man ja ebenfalls regelmäßig prüft, allein weil man haushalten muss.

Die Gelegenheit ergibt sich jedoch für jeden Versicherten in der Regel schon lange vor dem Rentenantritt. Um die oben genannten Schwierigkeiten zu vermeiden, verschickt die Rentenversicherung schon lange vor einem möglichen Rentenantrag Fragebögen an die Versicherten. Darin enthalten ist ein Lebenslauf, wie er der Anstalt vorliegt und das Schreiben enthält die Aufforderung diesen zu prüfen und gegebenenfalls zu ergänzen. Das wird den meisten Leuten schon zu diesem Zeitpunkt erhebliche Mühe bereiten, da oft Unterlagen fehlen, die wieder beschafft werden müssen, so zum Beispiel Zeugnisse oder Versicherungsbescheinigungen. Aber gerade diese Tatsache belegt, dass man gut beraten ist, schon beizeiten sein Rentenkonto auf einen aktuellen und lückenlosen Stand zu bringen. Das dies bares Geld wert ist, erfährt man, sobald der berichtigte Verlauf mit der zu erwartetenden Rente eintrifft. Oft macht die Ergänzung von fehlenden Versicherungszeiten einen bedeutenden monatlichen Mehrbetrag bei der Rente aus. Da im Alter jeder Euro wichtig ist, lohnt die Mühe also auf jeden Fall.  Wer nicht auf eine Aufforderung warten will, kann sich an eine Beratungsstelle in seiner Nähe wenden. Dort wird man nicht nur über alle nötigen Formalien aufgeklärt, sondern erhält auch Hinweise, welche Zeiten eventuell wichtig für die spätere Rente sein können.

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